Presseinformation

Lokaltermin: „Werkstatt für Kreative“ auf der IGA 2017

Mehr als 100 Workshops für Familien, Kinder und Jugendliche. Seit zwölf Jahren bietet die „Werkstatt für Kreative“ der Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank attraktive Kunst- und Kulturangebote für Kinder und Jugendliche.

Bislang hat die „Werkstatt für Kreative“ ihr erfolgreiches Kinder- und Jugendprogramm vorwiegend in ihren Räumen in Berlin-Tiergarten angeboten. Zur IGA Berlin 2017 ging sie, während das aktuelle Workshop-Programm weiterlief, für sechs Monate zusätzlich an einen weiteren Ort. Dieser Lokaltermin war für die Kunstpädagoginnen der „Werkstatt für Kreative“ eine besondere logistische Herausforderung.

Ziel der Workshops auf dem IGA-Campus war es, Kunst und Natur kreativ zu verbinden. Der Schwerpunkt lag auf der genauen Betrachtung verschiedener Pflanzen und der künstlerischen Umsetzung dieser Beobachtungen.

Familien und Kinder zwischen 6 und 16 Jahren lernten unter Anleitung von Kunstpädagoginnen der „Werkstatt für Kreative“ verschiedene künstlerische Techniken kennen: Frottage, Monotypie, Prägedruck und Zeichnung.

Am Ende der 90-minütigen „Spurensuche“ wurden die selbst erstellten Blätter in einem „Forscherbuch“ zusammengefasst. Versehen mit einem Deckblatt konnten die kleinen Kunstwerke anschließend mit nach Hause genommen werden.

Termine: 13. April – 15. Oktober jeden Sonntag. In den Sommerferien (20. Juli – 1. September) auch am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Außerdem Ostern (14. – 17. April), Himmelfahrt (25. und 26. Mai) und Pfingsten 3. – 5. Juni). Beginn jeweils um 11:30 Uhr und 13:30 Uhr.

 

 

Interview mit Caterina Doubleday, Kunstpädagogin und Projektleiterin des Workshop-Programms der „Werkstatt für Kreative“ der Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank auf der IGA Berlin 2017.

Kunstpädagogin Caterina Doubleday

Kunstpädagogin Caterina Doubleday

Wie sind Sie auf das Thema „Der Natur auf der Spur – Mit Stift und Farbe forschen“ gekommen?

Das lag gewissermaßen auf der Hand. Die Natur gehört seit Menschengedenken zu den wichtigsten Inspirationsquellen für Kunstschaffende. Während der IGA Berlin 2017 bietet sich den Teilnehmenden auf dem IGA-Campus-Gelände bis Mitte Oktober die spannende Möglichkeit, mit künstlerischen Mitteln die Natur zu erforschen. Der Standort ist wunderschön, ein Pavillon, malerisch an einer Seeterrasse gelegen. Der Begriff „forschen“ bedeutet für uns die Annäherung und genauere Untersuchung natürlicher Strukturen, Farben und Formen. Im Ergebnis setzen die Teilnehmenden diese Beobachtungen dann künstlerisch um. So entsteht aus der Naturbetrachtung etwas Kunstvolles.

Was ist für Sie persönlich das Besondere der Workshops auf der IGA Berlin 2017?

Bislang hat die „Werkstatt für Kreative“ ihr erfolgreiches Kinder- und Jugendangebot in ihren eigenen Räumen bestritten. Nun geht sie, während das aktuelle Workshop-Programm in der Budapester Straße 33a weiterläuft, für sechs Monate zusätzlich an einen weiteren Ort. Dieser Lokaltermin ist für die Kunstpädagoginnen der „Werkstatt für Kreative“ ein Novum und eine logistische Herausforderung. Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis.

Muss man künstlerisch vorgebildet sein, um an den Workshops teilzunehmen?

Keineswegs. Gefragt ist lediglich der Wunsch, kreativ tätig zu werden. Das Ergebnis des Workshops muss keine perfekte, naturgetreue Abbildung sein. Wir wollen auf freie und individuelle Art und Weise Elemente der Natur verstehen und künstlerisch festhalten. Die Ergebnisse werden in einer kleinen Sammelmappe, dem „Forscherbuch“, festgehalten. Das nehmen die Teilnehmenden am Ende des Workshops mit nach Hause.

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