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Februar bis Juli 2018: Vom Scheitel zur Schulter – Büsten modellieren

Beitragsfoto: © Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH, Fotograf: Franz Michael Rohm

In der Malerei wird es Schulterstück genannt, in der plastischen Kunst nennt man es Büste. Gemeint ist ein Abbild, bei dem nur der Ausschnitt vom Kopf bis zur Schulter zu sehen ist. Schon früh ging es in der Kunst um das Schaffen menschlicher Ebenbilder. Ob es erste Zeichnungen in Höhlen, Darstellungen in den Pyramiden, griechische und römische Skulpturen, religiöse Motive aus Gotik, Barock und Renaissance waren, oder heute Porträts in der modernen Kunst sind. Immer steht der Mensch im Mittelpunkt des künstlerischen Interesses.

Die reine Porträtbüste wird oftmals zur Wertschätzung oder zum Gedenken gefertigt. Dabei werden unterschiedliche Materialien bei verschieden dimensionierten Büsten verwendet. Ziel dieser sehr alten Porträtform ist, die Persönlichkeit des dargestellten Menschen durch die Konzentration auf den reduzierten Ausschnitt hervorzuheben.

Ausgehend von Werken aus der Sammlung der Berliner Volksbank betrachten die Schülerinnen und Schüler Büsten und Gemälde der Kunstsammlung, die sich an der menschlichen Anatomie orientieren. Dabei werden die Charakteristika dieser Kunstform herausgearbeitet und anschließend praktisch mit lufttrocknender Modelliermasse umgesetzt.