Stiftung Kunstforum der Berliner Volksbank
Budapester Straße 35
10787 Berlin

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Web: kunstforum-berliner-volksbank.de
Mail: kunstforum@berliner-volksbank.de

Kunstsammlung der Berliner Volksbank

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Die 1985 ins Leben gerufene Kunstsammlung der Bank zählt zu den identitätsstiftenden Elementen in der Unternehmenskultur der Berliner Volksbank. Das ursprüngliche Leitmotiv ”Bilder vom Menschen – Bilder für Menschen”, später ergänzt durch ”Bilder von der Stadt”, bildet bis heute weitestgehend die konzeptionelle Grundlage für die Sammlungsaktivitäten.

Gegenwärtig verfügt die Kunstsammlung der Berliner Volksbank über rund 1.450 Werke von 147 Künstlerinnen und Künstlern, mit einem stark ausgeprägten Profil gegenständlicher deutscher Kunst nach 1950. Sie zeichnet sich durch hohe künstlerische Qualität aus. Auch kunsthistorisch und kulturpolitisch ist sie einzigartig, denn sie spiegelt die Entwicklung der Kunst in Deutschland der vergangenen sechs Jahrzehnte wider. Damit ermöglicht sie es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Kunst in Ost und West zu erfahren. Gesammelt werden Gemälde und Skulpturen, Aquarelle, Gouachen und Collagen, Zeichnungen in verschiedenen Techniken sowie Druckgrafik.

Die Sammlung wird in verschiedenen Geschäftsstellen und in der Zentrale der Berliner Volksbank gezeigt. Sie ist an mehr als 60 Standorten in Berlin und im Land Brandenburg präsent. Nicht alle Werke hängen in öffentlich zugänglichen Bereichen. Daher wird die Kunstsammlung in unregelmäßigen Abständen im Kunstforum der Berliner Volksbank präsentiert. Einzelne Werke und Werkgruppen werden in geeigneten Medien, z. B. im „treffpunkt“, der Mitgliederzeitung der Berliner Volksbank, vorgestellt. Außerdem können Kunst- und Kulturinteressierte an Sonderveranstaltungen an ausgewählten Standorten der Berliner Volksbank teilnehmen.

Als die GrundkreditBank – Köpenicker Bank 1999 in der Berliner Volksbank aufging, wurden auch die Kunstsammlungen der Institute zusammengeführt. Daraus ergab sich ein einzigartiges deutsch-deutsches Sammlungsensemble. Das 1985 formulierte Konzept führte in den ersten Jahren zu einer Konzentration auf vornehmlich realistische künstlerische Positionen der deutschen Nachkriegskunst. Dabei lag ein Schwerpunkt auf Künstlern aus Berlin und aus Ostdeutschland – eine Ausrichtung, die Mitte der 1980er Jahre in West-Berlin als visionärere Sammlungspolitik galt. Mittlerweile ist das Verhältnis ost- und westdeutscher Kunst in der Sammlung ausgeglichen. Dadurch bietet sich heute die einzigartige Gelegenheit, das künstlerische Schaffen aus Ost und West, vor der politischen Wende und danach, von älteren wie jüngeren Generationen zu sehen, zu diskutieren und zu verstehen.

Bislang wurde die Sammlung der Öffentlichkeit fünfmal im Kunstforum vorgestellt, erstmals 1991 mit der Ausstellung „Staatskünstler, Harlekin, Kritiker? DDR-Malerei als Zeitdokument“. 1996/97 präsentierte die Bank  „Ostwind – Fünf deutsche Maler aus der Sammlung der GrundkreditBank“ (Altenbourg, Heisig, Mattheuer, Metzkes, Tübke). 1999/2000 folgte „Dialoge – Werke aus der Sammlung der GrundkreditBank“ ,2005 „Bilder & Bilanzen. Von Antes bis Zylla, Werke aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank“. und 2016  „bankART – Drei Jahrzehnte Kunstsammlung der Berliner Volksbank“.

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