Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH
Kaiserdamm 13, 14057 Berlin

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Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH

Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und die Werkstatt für Kreative sind geöffnet

Liebe Kunstfreundinnen, liebe Kunstfreunde,

wir sind wieder für Sie regulär geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch in der erweiterten Ausstellung "WIR. Nähe und Distanz - Jubiläumsausstellung mit Werken aus der Berliner Volksbank", Di-So 10-18 Uhr, unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen laut Infektionsschutzverordnung der Berliner Senatskanzlei. Dies bedeutet 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen Personen, das Tragen eines selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutzes (FFP2 Masken), möglichst kontaktloses Bezahlen (vor Ort, keine Online-Tickets) und eine Personenbegrenzung von maximal 28 Besuchern gleichzeitig in der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank. Sie können vor Ort Ihre Kontaktdaten hinterlassen oder sich über die Corona Warn App oder Luca App einloggen.

Eine Test- und Terminpflicht entfällt.

Die Werkstatt für Kreative mit Ihrem Programm ist auch geöffnet, die Regelungen hängen auch hier von den geltenden Verordnungen ab.

Für die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH steht die Gesundheit und Sicherheit unserer Besucher:innen und Mitarbeiter:innen an erster Stelle. Wir bedauern die Maßnahmen und danken für Ihr Verständnis.

Wir informieren Sie an dieser Stelle weiterhin über aktuelle Änderungen. Gerne melden Sie sich für unseren in regelmäßigen Abständen erscheinenden Newsletter an.

Ihre Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH

Ausstellungsansicht „WIR. Nähe und Distanz – Jubiläumsausstellung mit Werken aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank“, René Graetz, Peter Janssen, Salomé, Michael Schoenholtz, Reiner Schwarz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, © Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH, Foto: Franz Michael Rohm

Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH

Mit der Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gemeinnützige GmbH fördert die Bank vorrangig Kunst und Kulturarbeit in der Region Berlin-Brandenburg, die Kunstinteressierte, Kunden und Mitarbeiter inspirieren und begeistern sollen. Gegründet im Herbst 2007 vereint die Berliner Volksbank eG unter diesem Dach seither ihre Kunst- und Kulturförderung.

Inhaltlich beruht die Kunst- und Kulturförderung der Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH auf den drei Säulen

• Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank

• Werkstatt für Kreative

• Kunstsammlung

 

Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank

Seit 2018 ist die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank am neuen Standort am Kaiserdamm 105 zu finden. Bislang steht die hauseigene Kunstsammlung im Zentrum der Ausstellungsaktivitäten, u. a. mit Werkschauen von Berliner Künstlern. Ab 2022 sind wieder Kooperationen mit bedeutenden regionalen, nationalen und internationalen Museen geplant.

Die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank zählt seit 1985 zu den beliebten Ausstellungsorten in Berlin. Bislang wurden mehr als 100 erfolgreiche Ausstellungen gezeigt, darunter Einzelpräsentationen u. a. von Hans Arp, Horst Janssen, Mathilde Vollmoeller-Purrmann oder Werner Tübke und Themenschauen, etwa über Niederländische Stillleben, Zeichnungen aus dem alten Japan oder das Altägyptische Totenbuch.

Mehrmals wurde die angesehene Kunstsammlung der Berliner Volksbank unter verschiedenen kunsthistorischen Aspekten vorgestellt, zuletzt im Jahr 2016.

Werkstatt für Kreative

Mit der im Sommer 2005 ins Leben gerufenen „Werkstatt für Kreative“ zählt die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH zu den Vorreitern im Segment Kulturvermittlung für Kinder und Jugendliche in Berlin. Besonders die interaktiven, altersdifferenzierten Führungen und Workshops für Schulklassen wurden und werden sehr positiv aufgenommen. Seit der Gründung haben knapp 51.000 Kinder und Jugendliche aus Berlin und Brandenburg an rund 2.450 kostenfreien Workshops teilgenommen.

Begleitend zu den Ausstellungen im Kunstforum der Berliner Volksbank erlernen Kinder und Jugendliche unter fachkundiger Anleitung von Museumspädagoginnen künstlerische Techniken wie Zeichnung, Aquarell, Kaltnadelradierung, Collagen, Druck oder Modellieren.

Darüber hinaus bietet die „Werkstatt für Kreative“ auch externe Kunstvermittlungsprogramme an, wie u. a. während der „IGA Berlin 2017“ und nimmt regelmäßig an Ferienangeboten teil wie „FEZitty“, „kids kreativ“ und „KinderKulturMonat“.

Kunstsammlung der Berliner Volksbank

Das ursprüngliche Leitmotiv „Bilder vom Menschen – Bilder für Menschen”, später ergänzt durch „Berliner Stadtbilder”, bildet die konzeptionelle Grundlage für die 1985 gegründete Kunstsammlung der Berliner Volksbank.

Gegenwärtig verfügt die Sammlung  über rund 1.500 Werke von 149 Künstlerinnen und Künstlern, mit einem stark ausgeprägten Profil gegenständlicher figürlicher deutscher Kunst nach 1950. Sie zeichnet sich durch hohe künstlerische Qualität aus. Auch aus kunsthistorischer und kulturpolitischer Sicht handelt es sich um eine bedeutende Sammlung, denn sie spiegelt Entwicklungen der Kunst in Deutschland der vergangenen sieben Jahrzehnte wider. Damit ermöglicht sie z. B. Gemeinsamkeiten und Unterschiede insbesondere der Kunst in Ost- und West-Berlin zu erfahren. Gesammelt werden Gemälde und Skulpturen, Aquarelle, Gouachen und Collagen, Zeichnungen in verschiedenen Techniken sowie Druckgrafik.

Darüber hinaus betreut die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH weitere rund 800 Kunstwerke der Malerei, Grafik und Skulptur, die nicht zum Kernbestand der Kunstsammlung gehören.

Als die GrundkreditBank – Köpenicker Bank 1999 mit der Berliner Volksbank fusionierte, wurden auch die Kunstsammlungen der Institute zusammengeführt. Daraus ergab sich ein einzigartiges deutsch-deutsches Sammlungsensemble. Das 1985 formulierte Konzept führte in den ersten Jahren zu einer Konzentration auf vornehmlich realistische künstlerische Positionen der deutschen Nachkriegskunst. Dabei lag ein Schwerpunkt auf Künstlern aus Berlin und aus Ostdeutschland – eine Ausrichtung, die Mitte der 1980er Jahre in West-Berlin als visionäre Sammlungspolitik galt. Mittlerweile ist das Verhältnis ost- und westdeutscher Kunst in der Sammlung ausgeglichen. Dadurch bietet sich heute die Gelegenheit, das künstlerische Schaffen der Berliner Kunstszenen in Ost und West, vor der politischen Wende und danach, von älteren wie jüngeren Generationen in einem außergewöhnlichen Sammlungskontext zu vergleichen.