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kooperationen
MIB_BIRDSEYE

Projektpartnerschaft Quartier ICC


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Das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) zĂ€hlt zu den großen Architekturikonen der Stadt. Seit 2014 befindet sich das denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude im Stillstandsbetrieb. 2023 beschloss das Abgeordnetenhaus von Berlin die Wiederbelebung und beauftragte die Senatswirtschaftsverwaltung bzw. die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) mit einem Konzeptverfahren.

Die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank beteiligte sich in einer Projektpartnerschaft fĂŒhrender Unternehmen und ausgewiesener Experten aus den Bereichen Projektentwicklung, Stadtplanung, Architektur, Denkmalpflege, Kunst- und Kulturmanagement, Ingenieurwesen und BauausfĂŒhrung an diesem Verfahren und entwickelte in einer sechsmonatigen Dialogphase ein konkretes Entwicklungskonzept sowie architektonische und stĂ€dtebauliche EntwĂŒrfe.

Das im MĂ€rz 2026 eingereichte, finale Konzept wurde von der Jury positiv bewertet – das mit dem Konzeptverfahren des Landes Berlin befasste Entscheidungsgremium beschloss, der Empfehlung der Jury zu folgen. Mit der offiziellen Vergabeempfehlung des Steuerungsausschuss Konzeptverfahren vom 23. Juni 2026 und den damit verbundenen Verhandlungen einer ExklusivitĂ€tsvereinbarung rĂŒckt die Wiederbelebung nun einen entscheidenden Schritt nĂ€her.

Ziel der Projektpartnerschaft ist eine behutsame und zugleich zukunftsgerichtete Revitalisierung des ICC. Die besondere Geschichte, die architektonische Kraft und die rĂ€umlichen QualitĂ€ten des GebĂ€udes sollen respektiert, erhalten und durch neue Nutzungen aktiviert werden. Unter dem Leitgedanken „function follows form“ wird das ICC aus seinen vorhandenen StĂ€rken heraus weitergedacht.

Geplant ist ein vielfĂ€ltiger Nutzungsmix aus Kunst, Kultur, Konzerten, Ausstellungen, Gastronomie, Veranstaltungen, Kreativwirtschaft und neuen Arbeitswelten. Große SĂ€le, Foyers und außergewöhnliche Raumvolumen können kĂŒnftig wieder als BĂŒhne fĂŒr internationale Formate, Berliner Kulturakteure und öffentliche Programme dienen. In enger Partnerschaft mit dem Land Berlin sollen dabei auch Lösungen fĂŒr temporĂ€re AusweichspielstĂ€tten, kulturelle Ankernutzungen und langfristig tragfĂ€hige Nutzungsmodelle entwickelt werden.

Das ICC wird damit nicht nur an Veranstaltungstagen erlebbar, sondern soll sich schrittweise zu einem ganztÀgig belebten Quartier entwickeln. ErgÀnzende Neubauten am Messedamm 9 und 11, zusÀtzliche EingÀnge, bessere Wegebeziehungen, attraktive VorplÀtze und gastronomische Angebote schaffen eine neue Adresse und verbinden das GebÀude stÀrker mit seiner Umgebung. So entsteht ein Ort, der neue kulturelle und wirtschaftliche Impulse setzt und das Potenzial hat, zu einem international sichtbaren Zukunftsort der Stadt zu werden.

Die kommenden Jahre dienen der weiteren Konkretisierung von Baurecht, Finanzierung, Denkmalschutz, Nutzung und Betrieb. Ziel ist es, die Grundlagen fĂŒr eine langfristig tragfĂ€hige Entwicklung des ICC zu schaffen und das GebĂ€ude schrittweise wieder in das öffentliche Bewusstsein Berlins zurĂŒckzufĂŒhren.

Weitere Informationen und bei Presseanfragen wenden sie sich gerne an: ICC BERLIN · BUREAU N

Die von der Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH unterzeichnete Nachhaltigkeitsdeklaration fĂŒr den Kulturbereich ermöglicht Kunst- und Kultureinrichtungen, Kulturverwaltungen, KulturverbĂ€nden und Kulturtreibenden aller Kultursparten eine Selbstverpflichtung zu globalen Klima- und Nachhaltigkeitszielen, an die wir uns halten wollen.

Die Nachhaltigkeitsdeklaration konkretisiert den in der UN Agenda 2030 international geteilten Rahmen einer Nachhaltigen Entwicklung und dessen weitreichendes NachhaltigkeitsverstĂ€ndnis fĂŒr den Kulturbereich. Dies umfasst sowohl das Übereinkommen der UNESCO, die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu fördern und zu schĂŒtzen, als auch die Vereinbarung des Pariser Klimaabkommens, die ErderwĂ€rmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Sonntags ins Museum! Der Eintritt ist an jedem ersten Sonntag im Monat ist bei uns frei – jede:r ist willkommen und herzlich eingeladen. Bei uns gibt es viel zu entdecken. Beim Berliner Museumssonntag ist fĂŒr alle etwas dabei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Berliner Museen sind fĂŒr alle da. Der Eintritt ist an jedem ersten Sonntag im Monat frei. Der Museumssonntag ist eine Initiative des Landes Berlin in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung fĂŒr Kultur und Medien und dem Landesverband der Museen zu Berlin. Mit dem Museumssonntag möchten die Berliner Museen noch mehr Menschen fĂŒr das vielfĂ€ltige kulturelle Angebot der Stadt begeistern. Alle sind herzlich eingeladen, mit ihren Freundinnen und Familien auf Entdeckungstour zu gehen. Jeder ist willkommen.

Kulturelle Bildung bereichert die Entwicklung ganz junger Kinder — sie sollte deshalb selbstverstĂ€ndlicher Teil eines jeden Alltages sein. Das Netzwerk FrĂŒhkindliche Kulturelle Bildung bringt bundesweit Menschen verschiedenster Fachgebiete zusammen, die gemeinsam daran arbeiten, kulturelle Bildung im frĂŒhen Kindesalter zu stĂ€rken und weiterzuentwickeln. Initiiert durch drei Stiftungen und 20 Expert:innen, wird das Netzwerk FrĂŒhkindliche Kulturelle Bildung heute durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. TrĂ€gerin ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.

Alle interessierten Menschen und Institutionen sind herzlich willkommen, im Netzwerk FrĂŒhkindliche Kulturelle Bildung mitzuarbeiten. Auch die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH fĂŒhlt sich den Zielen und Werten des Netzwerk FrĂŒhkindliche Kulturelle Bildung verbunden. Deshalb arbeitet sie aktiv im Netzwerk mit und unterstĂŒtzt es ideell.

Die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und verpflichtet sich dieser. Die Charta der Vielfalt ist eine 2006 veröffentlichte Selbstverpflichtung und ein Verein unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin, der sich fĂŒr ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld einsetzt. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt erklĂ€ren Arbeitgeber, dass sie Chancengleichheit fĂŒr ihre BeschĂ€ftigten herstellen bzw. fördern werden. Die Charta der Vielfalt bringt die Anerkennung, WertschĂ€tzung und Einbeziehung von Diversity in der Arbeitswelt voran.

Die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH setzt sich ein fĂŒr eine weltoffene, faire und solidarische Gesellschaft. Sie unterstĂŒtzt daher das BĂŒndnis DIE VIELEN und hat die Berliner ErklĂ€rung der VIELEN, sowie die 2023 ins Leben gerufene Initiative SHIELD & SHINE, unterzeichnet.

Kunst schafft Raum zur VerÀnderung der Welt
Kultureinrichtungen und Aktive der Kunst und Kultur haben sich regional oder stadtweit in ErklĂ€rungen zusammengeschlossen und zu einem lĂ€nderĂŒbergreifenden Netzwerk verbunden. Die ErklĂ€rungen der VIELEN formulieren eine klare Haltung gegenĂŒber gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Angriffen auf die Kunstfreiheit. Als Grundtext fĂŒr jede neue ErklĂ€rung dient die Berliner ErklĂ€rung der VIELEN, die von einem diversen Kreis von Aktiven der Kulturlandschaft entwickelt und abgestimmt wurde.
„Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss tĂ€glich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!“
Aus der Berliner ErklÀrung der VIELEN.
SolidaritÀt statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH ist natĂŒrlich auch Mitglied im Berliner Museumsverband e.V.. Der Berliner Museumsverband e.V. besteht aus seinen Mitgliedsmuseen, dem Vorstand, den Fach- und Arbeitsgruppen bzw. -kreisen und der GeschĂ€ftsstelle. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, das mit verschiedenen Partner:innen zusammenarbeitet.

Ziele des Berliner Museumsverband e.V. sind die gegenseitige Beratung, Förderung und Kooperation der Museen in Berlin. Der Berliner Museumsverband e.V. verfolgt drei Arbeitsschwerpunkte:

Weiterentwicklung der museologischen Aufgabenfelder Sammeln, Bewahren, Forschen, Bildung und PrÀsentation/Kommunikation: Hierzu sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Museen in Fachgruppen des Berliner Museumsverband e.V. zusammengeschlossen.

Vertretung der Interessen der Museen in Berlin in allen Bereichen der Kulturpolitik und Kulturverwaltung: Diese Aufgabe nehmen die elf gewĂ€hlten Vorstandsmitglieder, der Vorsitzende und der GeschĂ€ftsfĂŒhrer wahr.

Vernetzung der Museen und UnterstĂŒtzung der fachinternen und besucherorientierten Kommunikation.

Die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH ist seit Jahren Mitglied im Deutschen Museumsbund. Der Deutsche Museumsbund e.V. ist seit 1917 die Interessenvertretung der deutschen Museen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er verbindet Menschen, vielfÀltige Institutionen und relevante Themen rund ums Museum.

Die Ziele des Museumsbunds sind: “Mit unserer Arbeit setzen wir uns fĂŒr eine qualitĂ€tsvolle Museumsarbeit und die Förderung des Austauschs zwischen Museumsfachleuten ein. Wir möchten die Öffentlichkeit auf Museumsthemen aufmerksam machen und optimale Rahmenbedingungen fĂŒr den Museumssektor schaffen.Getragen wird unser Engagement von der Überzeugung, dass Museen einen unverzichtbaren Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfĂ€higen Gesellschaft leisten.”

Auch die Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH ist Mitglied von ICOM Deutschland und verpflichtet sich dem Mission Statement: Der Internationale Museumsrat (ICOM) ist dem Schutz und der Bewahrung beweglicher KulturgĂŒter und Naturalien verpflichtet. ICOM Deutschland ist die Selbstorganisation der Museumsfachleute in Deutschland und das Portal zu ICOM, dem weltweiten Netzwerk und Think Tank mit Sitz in Paris. Im Zentrum seiner AktivitĂ€ten stehen die professionelle Beratung zu allen Museumsfragen, die Verankerung der Museumsstandards sowie Forschung und Weiterbildung.