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Stefanie Hillich wurde 1974 in Berlin (Ost) geboren. Von 1996 bis 2001 studierte sie Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Wolfgang Peuker. 2003 war sie Meisterschülerin bei Barbara Müller-Kageler. Hillich lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg.

Sibylle Prange wurde 1969 in Eberswalde (Brandenburg) geboren. Von 1990 bis 1995 studierte sie Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Wolfgang Peuker. 1995 absolvierte sie ein Auslandsstudienjahr an der Akademie voor Kunst en Vormgeving in ’s-Hertogenbosch in den Niederlanden. Von 1996 bis 1997 war sie Meisterschülerin bei Wolfgang Peuker. Sie lehrte an der Universität der Künste, Berlin und an der Vitruvius Hochschule Leipzig. Prange lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg.

Joachim John wurde 1933 in Děčín (heute Tschechien) geboren. Nach einer Ausbildung zum Chemiewerker studierte er von 1955 bis 1959 Kunsterziehung in Greifswald. Von 1963 bis 1965 war er Meisterschüler bei Hans Theo Richter an der Akademie der Künste der DDR. Ab 1966 arbeitete er als freischaffender Künstler. 1986 wurde er Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1990 übernahm er eine Gastprofessur in Kassel. Von 1991 bis 1993 war er Sekretär der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste zu Berlin und am Zusammenschluss der beiden Berliner Akademien beteiligt. Ab 1977 lebte und arbeitete er in Frauenmark bei Schwerin. Er starb 2018 in Neu Frauenmark.

Helmut Diehl wurde 1932 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung zum Lithografen studierte er von 1950 bis 1956 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee. Von 1961 bis 1963 war er Meisterschüler bei Hans Theo Richter an der Akademie der Künste der DDR. Anschließend arbeitete er freischaffend in Berlin und schuf neben freien Arbeiten auch baugebundene Kunst. 1962 hatte er seine erste Einzelausstellung in Berlin-Weißensee. Studienreisen führten ihn unter anderem nach Polen, in die Tschechoslowakei, die Sowjetunion und Bulgarien. 1980 übersiedelte er nach Berlin (West), wo er weiterhin als Künstler tätig war. Er starb 2017 in Berlin.

Horst Zickelbein wurde 1926 in Frankfurt (Oder) geboren. Nach einer Ausbildung zum Dekorateur und Kriegsgefangenschaft studierte er von 1950 bis 1955 Wandmalerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee. Von 1955 bis 1958 war er Meisterschüler bei Heinrich Ehmsen. Ab 1958 arbeitete er freiberuflich in Berlin und schuf neben Malerei und Grafik auch Wandbilder und Glasarbeiten.1996 zog er nach Bornholm, wo ihn die Landschaft zu neuen Werkgruppen inspirierte. Er starb 2024 auf Bornholm.

Ronald Paris wurde 1933 in Sondershausen (Thüringen) geboren. Nach einer Ausbildung zum Kunstglaser und Glasmaler studierte er von 1953 bis 1958 Wandmalerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee. Von 1963 bis 1966 war er Meisterschüler bei Otto Nagel. Ab 1959 arbeitete er freischaffend in Berlin und war neben Malerei und Grafik auch in der Kunst im öffentlichen Raum und am Theater tätig. Von 1993 bis 1998 lehrte er als Professor für Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle. 2013 erhielt er den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten Brandenburgs für sein Lebenswerk. Er starb 2021 in Rangsdorf.

Christine Schlegel wurde 1950 in Crossen (Thüringen) geboren. 1956 zog sie nach Dresden, wo sie zunächst eine Lehre als Dekorateurin sowie Plakat- und Schriftmalerin absolvierte. Von 1973 bis 1978 studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Nach ihrem Studium arbeitete sie freischaffend in Dresden. Ab den frühen 1980er-Jahren erweiterte sie ihr Schaffen um Buchobjekte, Collagen, Experimentalfilm und Performance. 1984 zog sie nach Ost-Berlin, zwei Jahre später reiste sie nach West-Berlin und Amsterdam aus. Sie erhielt Stipendien und Förderungen, unter anderem von der Stiftung Kulturfonds und dem Berliner Kultursenat. Seit 2000 lebt und arbeitet sie in Dresden.

Wolfgang Speer wurde 1926 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) geboren. Der Maler und Grafiker leitete seit 1960 über viele Jahre das Grafikzentrum Berlin-Pankow. Darüber hinaus wirkte er als Kurator der zentralen Ausstellungen des Bildnerischen Volksschaffens in der DDR. 1970 unternahm Speer gemeinsam mit Peter Westphal eine sechswöchige Studienreise durch Nordvietnam. Während dieses Aufenthalts entstand eine Vielzahl von Porträts. 50 der Arbeiten wurden nach ihrer Rückkehr in Hanoi ausgestellt. Er verstarb 2015.

Peter Westphal wurde 1938 in Berlin geboren. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Schrift- und Dekorationsmaler. Nach dem Grundwehrdienst 1963 bis 1965 in der Nationalen Volksarmee der DDR war er bis 1968 als Chefgrafiker der VEB Weingroßkellerei Berlin tätig. Von 1960 bis 1973 leitete er gemeinsam mit Wolfgang Speer das Grafikzentrum Berlin-Pankow. Studienreisen führten ihn unter anderem nach China, Italien, Vietnam und in die Sowjetunion. Bis 1990 war Westphal Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Seit 1992 lebt und arbeitet er in der Uckermark (Brandenburg).