Ludwig Gabriel Schrieber wurde 1907 in Waldniel (Nordrhein-Westfalen) geboren. Von 1924 bis 1930 studierte er Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. 1925 nahm er an einer ersten Ausstellung mit der Künstlervereinigung der „Rheinischen Sezession“ teil, 1949 wurde er Gründungsmitglied der „Neuen Rheinischen Sezession“. Ab 1951 lehrte er als Professor an der Hochschule für bildende Künste, Berlin (West), ab 1968 war er dort Direktor. 1975 erhielt er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Schrieber verstarb 1975 in Nesselwang im Allgäu (Bayern).
Michael Schoenholtz wurde 1937 in Duisburg geboren. Von 1957 bis 1963 studierte er Bildhauerei an der Hochschule für bildende Künste, Berlin (West), und war Meisterschüler bei Ludwig Gabriel Schrieber. Von 1971 bis 2005 lehrte er als Professor an der Hochschule der Künste, Berlin. Von 1997 bis 2003 war er Direktor der Sektion Bildende Kunst an der Akademie der Künste, Berlin. 2006 wurde ervon der Internationalen Bildhauer-Triennale Poznań (Polen) ausgezeichnet. Schoenholtz verstarb 2019 in Berlin.
Cornelia Schleime wurde 1953 in Berlin (Ost) geboren. 1975 bis 1980 studierte sie Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1984 siedelte sie nach Berlin (West) über. 1989 erhielt sie ein PS1-Stipendium des DAAD für einen einjährigen Arbeitsaufenthalt in New York. 2003 wurde ihr der Gabriele-Münter-Preis, 2004 der Fred-Thieler-Preis und 2016 der Hannah-Höch-Preis verliehen. 2024 hat sie den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg (Brandenburgischer Kunstpreis) für ihr Lebenswerk erhalten. Schleime lebt und arbeitet in Berlin, im Ruppiner Land (Brandenburg) und auf La Palma (Spanien).
Thomas Schindler wurde 1959 in Braunschweig (Niedersachsen) geboren. Dort studierte er von 1978 bis 1983 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste und war Meisterschüler bei Hermann Albert und Peter Voigt. Nach seinem Studium verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin (West). Schindler lebt und arbeitet in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt).
Hans Scheuerecker wurde 1951 in Röhmhild, Thüringen, geboren. Zwischen 1967 und 1969 absolvierte er eine Lehre als Elektromonteur in Eisenhüttenstadt. Im Jahr 1971 zog er nach Cottbus, wo er zwei Jahre lang ein Praktikum im Malsaal des Staatstheaters Cottbus absolvierte. 1979 wurde er im Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen. Seit 1979 ist er als freischaffender Künstler in verschiedenen Medien tätig. Zwischen 1982 und 1986 hatte er eine Lehrstelle an der Zweigstelle der HfBK Dresden in Cottbus. 1992 sowie 2011 wurde er Träger des Kunstpreises des Landes Brandenburg. 1993 arbeitete er am Projekt „Malerpyramide“ mit Mathias Körner. 1995 hatte er einen Arbeitsaufenthalt und ein Stipendium in Rio de Janeiro. Hans Scheuerecker lebt und arbeitet in Cottbus.
Wolfram Adalbert Scheffler wurde 1956 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz, Sachsen) geboren. Er arbeitete zusammen mit der Leipziger Künstlergruppe „37,2“ und stellte später einen Ausreiseantrag aus der DDR. 1986 siedelte er nach Berlin (West) um. Von 1988 bis 2007 wechselte er seine Aufenthalte zwischen Paris, Amsterdam, Biel und Berlin. Seit 2012 lehrt er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Scheffler lebt und arbeitet in Berlin und Dresden.
Jochen Schamal wurde 1955 in Berlin (Ost) geboren. Von 1973 bis 1976 absolvierte er eine Lehre als Töpfer und war anschließend als Baukeramiker tätig. 1988 stellte er einen Ausreiseantrag aus der DDR und siedelte nach Berlin (West) über. Seither realisiert er ausschließlich Bronzeskulpturen, eine steht vor dem Standesamt Berlin-Mitte. Schamal lebt und arbeitet in Gussow (Brandenburg).
Salomé wurde 1954 als Wolfgang Cihlarz in Karlsruhe (Baden-Württemberg) geboren. Von 1974 bis 1980 studierte er an der Hochschule der Künste, Berlin (West), und war Meisterschüler bei K. H. Hödicke. 1977 war er Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz. Als Vertreter der „Neuen Wilden“ beschäftigte sich Salomé in den 1970er-Jahren auch mit Film und Performances. 1982 nahm er an der documenta 7 in Kassel teil und war in der Ausstellung Zeitgeist, Berlin (West), vertreten. In den 1990er-Jahren pendelte er zwischen Berlin und New York. Salomé lebt und arbeitet in Berlin.
Klaus Roenspieß wurde 1935 in Berlin geboren. 1953 besuchte er Abendkurse an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (Ost) und studierte dort bis 1954. Er setzte später seine Ausbildung autodidaktisch fort. In den 1960er-Jahren bewegte er sich in den Kreisen der sogenannten „Berliner Schule“. Ab 1980 unternahm er regelmäßig Studienreisen nach Paris. Roenspieß verstarb 2021 in Berlin.
Erich Fritz Reuter wurde 1911 in Berlin geboren. Von 1934 bis 1940 studierte er an der Hochschule für bildende Künste, Berlin. Von 1952 bis 1978 war er Professor für Plastisches Gestalten an der Technischen Universität, Berlin (West). 1953 erhielt er den ersten Preis des Verbands der deutschen Kunstkritiker. Es folgten zahlreiche Auftragsarbeiten für den öffentlichen Raum im Ausland. Von 1966 bis 1968 war er Gastprofessor an der Technischen Universität Istanbul. 1997 verstarb Reuter in Altenkrempe (Schleswig-Holstein).