Between Autonomy and Collaboration
22. Mai – 22. August 2026
Eröffnung: 21. Mai 2026, 18 – 22 Uhr
Die Ausstellung untersucht Künstlerpaare aus Kunst-, Geschlechter- und Sozialgeschichte und stellt historische Positionen aktuellen Paaren gegenüber. Im Haus Kunst Mitte gab es bereits zwei Ausstellungen mit Fokus auf ein einzelnes Künstlerpaar.
Künstlerische Produktion entsteht häufig im Dialog, sei es durch Nähe oder Reibung. So eröffnet sich ein besonderer Blick auf Paarkonstellationen als dialogischer Prozess: Liebe, Konkurrenz, gegenseitige Kritik und Unterstützung wirken als produktive Kräfte, die sich in Stil, Motivik und künstlerischer Haltung niederschlagen. Beziehungsgeflechte fungieren dabei als Resonanzräume, in denen sich persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Bedingungen und ästhetische Entscheidungen sichtbar verdichten – Kunstgeschichte wird als Beziehungsgeschichte lesbar.
Die Kunstsammlung der Berliner Volksbank ist Hauptleihgeber und zeigt Arbeiten von historischen Paaren in der Ausstellung. Diese Leihgaben bilden dabei den kunsthistorischen Hintergrund, zu dem aktuelle Arbeiten in einen Dialog treten.
Künstler:innen der Ausstellung: Gudrun Brüne, Tony Cragg, Christa Dichgans, Soufia Erfanian, Ingo Fröhlich, Sylvia Hagen, HELMA, Tirdad Hashemi, Bernhard Heisig, Sabine Herrmann, K.H. Hödicke, Ingeborg Hunzinger, Simin Jalilian, Barbara Keidel, Klaus Killisch, Franziska Klotz, Annette Krisper-Beslic, Christ Mukenge, Wolfgang Petrick, Wolfgang Peuker, Manuela Sambo, Daniel Sambo-Richter, Lydia Schellhammer, Michael Schmeichel, Ulrike Seyboth, Christina Renker, Robert Riehl, Sonya Schönberger, Michael Schoenholtz, Volker Seifried, Werner Stötzer, Katja van Ravenstein, Tatjana Valsang, Hans Vent, Michael Wutz, Christof Zwiener