Mit der Sonderausstellung zum privaten Sammeln auf der art karlsruhe rückt das Werk des international renommierten, in Karlsruhe geborenen Künstlers Rolf Behm in den Fokus. Stefanie Patruno, Direktorin des Kunstmuseum Karlsruhe, kuratiert die Ausstellung, die rund zwanzig Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen versammelt: Aktuelle Werke treffen auf Leihgaben aus bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen. Die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank freut sich, diese Hommage mit Leihgaben aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank zu unterstützen, deren Profil Rolf Behms Werke als Zeugnisse seiner Schaffenszeit in der West-Berliner Kunstszene bereichern.
Die Ausstellung findet als Zusammenarbeit zwischen der art karlsruhe und der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank statt und ist vom 5. bis 8. Februar 2026 auf der art karlsruhe zu sehen.
Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag
Den 100. Geburtstag des bedeutenden Leipziger Malers Bernhard Heisig nimmt das Angermuseum Erfurt zum Anlass einer umfangreichen Ausstellung, die zahlreiche Schlüsselwerke und selten gezeigte Bilder aus Privatsammlungen umfasst. Die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank unterstützt die Ausstellung mit den 15 Heisig-Werken, die sich in der Kunstsammlung der Berliner Volksbank befinden.
Heisig modernisierte die Historienmalerei auf unverwechselbare Weise. In seinen figurenreichen Bildern überlagern sich eigene Kriegstraumata, das kollektive Bildergedächtnis und die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und Gegenwart zu einem emotionsgeladenen Panoptikum.
Sein bewegt-expressiver Malduktus, mit dem Heisig in einer Traditionslinie mit Lovis Corinth, Oskar Kokoschka und Max Beckmann steht, macht das Betrachten der Bilder zu einem Ereignis des Sehens. Insgesamt 70 Gemälde, darunter Stillleben, Porträts und Landschaften, geben einen lebendigen Eindruck der Schaffenskraft des Malers, der zu den Begründern der Leipziger Schule gezählt wird.
„Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis“ ist vom 12. Oktober 2025 bis zum 1. März 2026 im Angermuseum Erfurt zu sehen.
Bevor der Begriff „Revolution“ im 18. Jahrhundert – unter dem Eindruck der Französischen Revolution – einen „gewaltsamen Umsturz der bestehenden politischen oder sozialen Ordnung“ bezeichnete, wurde er in der Astronomie zur Bezeichnung der Umdrehung der Himmelskörper verwendet.
Diese essayistische Gruppenausstellung, vom 13. September 2025 – 18. Januar 2026, widmet sich künstlerischen Arbeiten und Theorien, die den Kosmos und insbesondere die Sonne, der Energielieferant für Leben auf der Erde, mit sozialen und politischen Bewegungen in Verbindung bringen. Vor dem Hintergrund der Dezentrierung des Menschen als historisches Subjekt fragen wir, inwieweit nicht nur die Umwelt auf der Erde, sondern darüber hinaus auch der Kosmos an historischen Prozessen Anteil hat. Gibt es etwa, wie die sowjetischen Kosmisten behaupteten, einen Zusammenhang zwischen erhöhter solarer Aktivität (einer Zunahme der Sonnenflecken und -winde) und irdischen Revolutionen? Und welche spekulativen, lustvollen Überlegungen finden sich dazu in der zeitgenössischen Kunst und Poesie?
Als Leihgabe der Kunstsammlung der Berliner Volksbank wird das Bild „Sonnenstraße III“ aus dem Jahr 1990 von Wolfgang Mattheuer gezeigt.